Brautrausch

Sechs Bräute sorgten mit einem ausgefallenen Fotoshooting in der Frankfurter Innenstadt für Aufsehen

Alle Teilnehmerinnen hatten in den letzten Monaten bzw. im letzten Jahr geheiratet, wollten aber ihr Brautkleid „nicht im Schrank verstauben lassen“, wie es eine Stuttgarter Teilnehmerin ausdrückte. Daher hatte sich die kleine Gruppe zusammengefunden und bis zu 250km Anfahrt auf sich genommen um an einem „Brautrausch“-Shooting des Bad Homburger Fotografen Dirk Weber teilzunehmen.

Unter vollem Körpereinsatz von „Models“ und Fotograf ging es quer durch die Frankfurter Innenstadt. Baumaschinen und Müllcontainer waren dabei ebenso Locations wie ein Einkaufszentrum und ein Fastfood-Restaurant. Gefördert vom einen oder anderen Schluck Prosecco war anfängliche Schüchternheit schnell verflogen und auch eher schüchterne Bräute blühten unter der Anleitung des gutgelaunten Fotografen förmlich auf.

Unterstützung bei den Vorbereitungen gab es vom Team des Bad Homburger Friseurmeisters Wolfgang Tauber, das in einer mehrstündigen Stylingaktion aus braven Bräuten wilde Bestien zauberte. Auch während des langen Shootings war das Team mit dabei und sorgte routiniert dafür, dass verrutschte Strähnen den Modelqualitäten der Bräute nicht im Wege standen.

Höhepunkt und gleichzeitig feucht-fröhlicher Abschluß des Shootingtages war der Brunnen auf dem neugestalteten Rathenauplatz, der mit seinen Fontänen und Wassernebeln für einen Brautrausch wie geschaffen war. Dass dabei kein Kleid trocken blieb, dürfte selbstverständlich sein.

Der Brautrausch ist eine Idee des Bad Homburger Fotografen Dirk Weber, inspiriert von „Trash the Dress“, dem US-Trend zu ausgefalleneren Hochzeitsfotos. Eine Zerstörung des Brautkleides, wie der Name vermuten lässt, ist dabei nicht das Thema, sondern der Wunsch, die Gefühle der Braut offen und ohne Hemmungen zu zeigen und so Kunst zu schaffen. Der treffende Name „Brautrausch“ steht daher für eine wilde, unkonventionelle der Hochzeitsfotografie ohne kreative Grenzen.

www.brautrausch.de

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